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In Wien pünktliche Abfahrt, erste Pause am Semmering beim Berggasthof: leider keine Riesenkrapfen. Strahlender Sonnenschein, wenig Verkehr nur auf der Semmeringstraße bis Mürzzuschlag wird fest für die S6 gebaut, stellenweise nur Tempo 50. Trotzdem kommen wir gut weiter und die nächste Rast wird in Scheifling im Rasthaus gemacht HUNGER! Ein herrliches Menu mit Suppe und gerösteter Leber ein echter Schmaus. Die Kommunikation zwischen den Motorrädern mit den PMR-Funkgeräten klappt wie geplant, das Garmin eMap arbeitet auch hervorragend; bei Scheifling geht's Richtung Murau, am Kreischberg vorbei, Mauterndorf. Rauchpause am Katschberg, dann bei Rennweg auf die Tauernautobahn. Leichte Hetzjagd Tempo 150+ steht ein paar Mal an. Dann bei Lendorf raus, Mölltal über Iselsberg (Foto) bis Lienz. Noch ein letztes Schöller Eis, getankt, Zigaretten und dann durch Lienz nach Sillian, wo die Grenze nach Italien überschritten wird. Kurze Zeit später in Dobbiaco, Zimmer gesucht und auch so la la welche gefunden (35.000 Lire). Schnell unter die Dusche und noch rasch umgezogen und zum Essen eine Knödelsuppe und Schlutzkrapferln (Teigtaschen mit Spinat) warten. Zum Schluss gibt's neben dem Rundgang im Ort noch ein gutes Eis und dann ab in die Heia. | |
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Um knapp vor 7 Uhr läutet der Wecker alles zusammengeräumt, alle Ladegeräte und das Notebook wegräumen. Acht Uhr Frühstück, Maschinen bepacken und ab geht's zu den Königspässen. Erster Fotohalt schon nach 11 km vor dem Misurinapass warten schon die ersten Fotomotive. Rauf auf den Misurina: nicht sehr hoch, aber traum- haft zum Fahren! Swing, Swing, wunderbar grüner Wald, es riecht nach Schwammerl. Beim Misurinasee (echt - das ist noch Schnee!) sehen wir, wie weit der Schnee noch herunterreicht. Weiter zum Tre Croci und schon wieder ein Fotohalt. Hinunter nach Cortina d'Ampezzo (ziemlich italienisch), rauf zum Falzarego. Herrliche Kurven, ein paar Fotowolken. Wolfgang hält nichts von Kaffee, drum kriegen wir auch keinen... Weiter nach Arraba, hinauf zum Campolongo so was von Swing, einfach herrlich. Eigentlich relativ wenig Verkehr, nur ein paar Autos stehen im Weg herum :-) Und schon wieder ein kurzer Halt zum Fotografieren Schnee soweit herunter gibt's Ende Mai nur selten. Nun wartet das Grödner Joch mehr Kehren (wer's nicht kann, der lernt es hier, das Kehren fahren) und oben wartet der Schnee... Endlich gibt's etwas zu futtern (Nudelsuppe und Gnocchi). Und wieder runter, rüber zum Sellajoch. Leider zieht es nun etwas zu, es ist nicht mehr so schön wie in der Früh... Weiter über das Vassa-Tal in den Rosengarten es sieht schön langsam sehr durchzogen aus Sonne im Westen, sehr dunkel vor uns das GPS hat anscheinend den Weg ins schlechte Wetter einprogrammiert. Rauf zum Karerpass noch hält das Wetter, schnell ein Fototermin und weiter in Richtung Lavazéjoch. Der Karersee ist ein Traum selten so ein Grün gesehen. Bei einer Baustelle müssen wir warten, ein Truppe Motorräder aus Hannover vor uns. Bei der Abzweigung zum Lavazé biegen sie woanders hin ab, wir fahren in die dunklen Wolken. Nur wenige Kilometer und die ersten Tropfen fallen shit! Na, wird wohl gleich wieder vorbei sein weiter. Der Regen wird dichter und wir nicht trockener... Am Lavazé reicht es dann der Regen strömt nur so vom Himmel. Das Wirtshaus da oben hat auch zu, aber die Motorräder (und wir) stehen wenigstens unter der überdachten Terrasse. Wir warten es kracht doch recht heftig und gießt in Strömen. Nach einer halben Stunde hat der Regen schon fast aufgehört, wir schälen uns aber trotzdem in die Regenkombis. Auf meine Koffer (Givi-weich) kommen die Regen-Verhüterli, schnell noch die trockenen Handschuhe (gut, wenn man ein zweites Paar mit hat). Plötzlich wir schauen gerade, wie sich die Wolken entwickeln, sehen wir einen Blitz ganz nah und keine 2 Sekunden später kracht es schön laut keine 500m weg hat der Blitz in die Erde eingeschlagen uff, das gibt Adrenalin!! Also nun doch los alles auf die Radeln, es geht weiter! In Cavalese guckt die Sonne schon wieder hervor, als wir bei einer Temperaturanzeige vorbeifahren, hat es schon wieder 21 Grad. Weiter Richtung heutiges Etappenziel. Wir fahren in einem wunderbaren Tal, rechts der Fluss und wir swingen um die langgezogenen Kurven. Nach Sover führt eine ganz kleine Straße nach Brusago es riecht so stark nach Schwammerl, dass wir schon Hunger bekommen. In Baselga tanken wir noch und dann geht's schon auf der Schnellstraße nach Caldonazzo, wo wir ein wunderbares Quartier finden, uns aus dem Gewand schälen, die Lieben zu Hause anrufen und nach einer Dusche schnell eine Pizza Grandiosa einwerfen... Ein kleiner Spaziergang am Caldonazzosee, ein Eis, ein Capuccino und dann noch schnell den heutigen Tag beschrieben und ab ins Bett... | |
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